Aktuelles

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© Pawel Sosnowski

17. Juni 2021
Pressemitteilung

Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz »Vorbild für erfolgreichen Strukturwandel in ganz Deutschland«

In der Lausitz steckt das nötige Know-how, um in der Wasserstoffwirtschaft Innovationen und Arbeitsplätze zu schaffen. Davon sind die sächsische Landesregierung und die Bundesregierung überzeugt. Sie fördern deshalb das neu entstehende Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz (HLG) zusammen mit über 42 Millionen Euro. Die Fraunhofer-Gesellschaft baut mit dem HLG eine international einzigartige Forschungsplattform auf. Rund um Brennstoffzellen können in Görlitz ab Ende 2022 entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette neuartige Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff entwickelt und erprobt werden. Das stärkt die Region im Strukturwandel, denn dadurch können sich Unternehmen ansiedeln oder weiterentwickeln, um vom Zukunftsmarkt Wasserstoff durch Technologieführerschaft zu profitieren. Standort des HLG wird der Siemens Energy-Innovationscampus, auf dem heute Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zusammen mit weiteren Gästen die künftige Baustelle des Wasserstofftestlabors besichtigten.

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06. April 2021
Pressemitteilung

Einzigartige Forschungsplattform: Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz wird Wegbereiter für die Wasserstoffwirtschaft

Die Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Wasserstofftechnologien ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Denn mit Wasserstoff werden Mobilität, Industrie oder Wärmeerzeugung CO2-neutral – und er ermöglicht die Verbindung der Energiekreisläufe dieser Sektoren. Das Fraunhofer Hydrogen Lab auf dem Innovationscampus Görlitz (HLG) stellt dafür künftig eine einzigartige Forschungsinfrastruktur bereit und bündelt die Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS. Heute hat das HLG den Förderbescheid erhalten.

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10. März 2021
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Die Wasserstofffarben – Was ist grauer Wasserstoff?

Grauer Wasserstoff entsteht aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Kohle und wird durch Dampfreformierung erzeugt. Das ungenutzte CO2 wird dabei anschließend in die Atmosphäre abgegeben und verstärkt somit den Treibhauseffekt. Bei der Produktion eines Kilogramms Wasserstoff entstehen rund 10 Kilogramm CO2! Über 95% des Wasserstoffs weltweit werden heutzutage auf diese Weise hergestellt. Im Fokus des HLG steht die Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff.

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23. Februar 2021
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Die Wasserstofffarben – Was ist türkiser Wasserstoff?

Türkiser Wasserstoff entsteht bei der Methanpyrolyse. Durch die thermische Spaltung von Methan entsteht anstelle von CO2 ein fester Kohlenstoff. Damit dieser Prozess CO2-neutral abläuft, ist die Wärmeversorgung des Hochtemperaturreaktors aus erneuerbaren Energiequellen notwendig. Außerdem muss Kohlenstoff dauerhaft in fester Form gebunden werden. Im Fokus des HLG steht die Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff.

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23. Februar 2021
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Die Wasserstofffarben – Was ist blauer Wasserstoff?

Blauer Wasserstoff entsteht aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Kohle und wird durch die Dampfreformierung erzeugt. Das entstehende CO2 wird abgeschieden und gespeichert (engl. Carbon Capture and Storage, CCS). Das bei der Wasserstoffproduktion erzeugte CO2 gelangt somit nicht in die Atmosphäre, und die Wasserstoffproduktion kann bilanziell als CO2-neutral betrachtet werden. Am HLG steht die Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff im Fokus.

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17. Februar 2021
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Die Wasserstofffarben – Was ist grüner Wasserstoff?

Grüner Wasserstoff entsteht durch Elektrolyse von Wasser, wobei der Strom für die Elektrolyse ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Bei dieser Methode entsteht kein Kohlenstoffdioxid. Am HLG steht die Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff im Fokus.

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20. Januar 2021
Pressemitteilung (gemeinsam mit IHK Cottbus und CEBra e.V.)

Lausitzer Netzwerk treibt Wasserstoffzukunft dank Bundesförderung voran

Die Projektpartner IHK Cottbus, CEBra e.V. und Fraunhofer IWU im brandenburgisch-sächsischen Wasserstoffnetzwerk »DurcH2atmen« erhalten 600.000 Euro vom Bund. Für alle Unternehmen und Kommunen, die Wasserstoffprojekte in der brandenburgisch-sächsischen Lausitz entwickeln oder vorantreiben möchten, ist das Netzwerk erste Anlaufstelle für Orientierung und individuelle Beratung. Ziel ist es, die Innovations- und Technologiebedarfe der Unternehmen im Netzwerk zu identifizieren, ihre Kompetenzen auszubauen und sie wissenschafts- und praxisnah bei der Produktentwicklung zu begleiten.